
Der Schutz vor zu grellem Sonnenlicht geht weit in der Geschichte zurück. Bereits Kaiser Nero (37-68) soll zum Schutz vor dem einfallendem Licht durch einen Smaragd hindurch den Gladiatorenkämpfen zugesehen haben. Alhazen (965-1040 Kairo), ein islamischer Wissenschaftler, hielt in seinen Schriften fest: „Wenn das Auge in extrem grelles Licht schaut, so leidet es unter diesem und wird verletzt, denn wenn ein Beobachter in die Sonne schaut, so kann er sie nicht gut erblicken, da dem Auge wegen des Sonnenlichtes Qualen widerfahren". Der erste Sonnenschutz in Form einer Brille wurde jedoch von den Eskimos erfunden, die um das Jahr 1200 eine Brille aus den Knochen der Seehunde erfanden. Diese verfügte über einen kleinen Seeschlitz und schützte einen grossen Teil der Augen vor dem gleisenden Licht.
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Ray-Ban – eine Name der mittlerweile legendär ist. Grössen wie der Musiker Buddy Holly oder die US-Serie Miami Vice machten das Brillenmodell „Wayfarer“ (seit den 50er Jahren)zu einem echten Stil-Klassiker. Dabei blickt das Unternehmen Ray-Ban, was übersetzt soviel heisst wie „Strahlenschutz“, sogar auf eine über 70jährige Tradition zurück, die bereits 1937 als Tochterfirma von Bausch & Lomb (Hersteller fürs medizinisch-optischer Geräte mit Beteiligung des US Army Air Corps) begann.